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Dienstag, Februar 10, 2015

Die Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der 51. Münchner Sicherheitskonferenz am 7. Februar 2015


Sehr geehrte Damen und Herren,

Herr Wolfgang Ischinger hat das Thema „Kollaps der Weltentwicklung“ auf die Tagesordnung gesetzt. Man muss zustimmen, dass die Ereignisse bei weitem nicht nach einem optimistischen Szenario verlaufen. Aber die Argumentation mancher unserer Kollegen, es sei zu einem plötzlichen und schnellen Zusammenbruch der seit Jahrzehnten herrschenden Weltordnung gekommen, können so nicht hingenommen werden. Es ist eher umgekehrt – die Ereignisse des letzten Jahres haben gezeigt, dass unsere Warnungen hinsichtlich der Existenz von tiefen Systemproblemen bei der Organisation der europäischen Sicherheit und in den internationalen Beziehungen im Ganzen gerechtfertigt waren. Ich möchte an die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin erinnern, die er von dieser Tribüne vor acht Jahren gehalten hat.

Die Konstruktion der Stabilität, die sich auf die UN-Satzung und die Prinzipien von Helsinki gestützt hat, ist schon lange untergraben worden – durch die Handlungen der USA und ihrer Verbündeten in Jugoslawien (die Bombardements dort), im Irak, in Libyen, mit der Erweiterung der Nato nach Osten und der Schaffung von neuen Demarkationslinien. Das Projekt der Errichtung eines „europäischen Hauses“ ist gerade deshalb nicht umgesetzt worden, weil unsere Partner im Westen sich nicht von den Interessen der Schaffung einer offenen Sicherheitsarchitektur bei geneseitiger Achtung der Interessen leiten ließen, sondern von den Illusionen und Überzeugungen der Sieger im Kalten Krieg. Die im Rahmen der OSZE und des Russland-Nato-Rates feierlich angenommenen Verpflichtungen, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit der anderen zu gewährleisten, wurden in der Praxis ignoriert.

Samstag, Oktober 13, 2012

Zweierlei Maß

Wofür steht die Europäische Union?

Steht die EU für Gleichheit?
Ja logisch! Obwohl hier Gleichheit nicht im Sinne von gleiches Recht zu verstehen ist, sondern Gleichmacherei im Sinne wirtschaftlicher Interessen. So etwa hirnrissige Verordnungen diktiert werden, wie zB. Marmelade müsse jetzt Konfitüre heissen. Oh Entschuldigung, es geht ja dabei nur um die Bezeichnung der für den Export bestimmten Produkte. Da muß ich dann leider sagen, ich scheix auf Produkte die quer durch die ganze Welt transportiert werden, bevor sie im Laden landen. Ich scheix auf Gurken, die sich auf 10cm nur 10mm krümmen dürfen, nur damit dieser Transport effizienter abläuft. Alles was ich zum Leben brauche kann auch regional erzeugt werden, bzw. wachsen. Ich steh auf Gurken, die so krumm wachsen wie die Natur es für nötig hält! Punkt.